Die Natur als Coach
Naturcoaching ist eine besondere Form des Coachings, die die Kraft der Natur nutzt, um persönliches Wachstum und Entwicklung zu fördern. Es basiert auf der Idee, dass die Natur uns viele wertvolle Lektionen über das Leben und die persönliche Entfaltung bieten kann.
Die Natur bietet einen einzigartigen Raum für Selbstreflexion und Entspannung. Das kann der Wald sein, ein See oder Fluss, eine Berglandschaft oder ein ruhiger Park.
Durch das Beobachten von natürlichen Prozessen wie dem Fließen eines Flusses, dem Wachstum von Pflanzen oder dem Verhalten von Tieren können Klienten wichtige Erkenntnisse über sich selbst gewinnen. Die Ruhe und Schönheit der Natur ermöglicht es ihnen auch, Stress abzubauen und innerlich wie äußerlich zur Ruhe zu kommen. Der Coach ist Begleiter, der mit Fragen und Übungen durch den Prozess führt.
Naturcoaching kann dazu beitragen, das Selbstbewusstsein zu stärken, die persönliche Motivation zu steigern, den Umgang mit Stress und Ängsten zu verbessern und letztendlich ein erfüllteres Leben zu führen.
Da liegt plötzlich ein Baum quer über dem Weg. Gefällt von einem Biber. Wir bleiben stehen. „Könnte das ein Zeichen sein für deine derzeitige Situation?“ frage ich Daniela. „Gibt es in deinem Leben gerade etwas, das dich so herbremst, dass du das Gefühl hast, es geht einfach nichts vorwärts? Gibt es einen ‚Biber‘, der dir Hindernisse in den Weg legt? Wer oder was könnte das sein? …“
Coaching ist fragendes Begleiten. Keine Rat-Schläge. Jede und jeder trägt die Lösungen in sich. Als Coach mache ich achtsam aufmerksam auf Zeichen in der Natur. Die Natur gibt Antworten, überraschend, intuitiv, spontaner als der abwägende Verstand das kann. Sie zeigt sich als liebevolle oder auch herausfordernde Begleiterin, spricht alle Sinne in uns an.
Vor einigen Jahren machte ich eine ganzheitlich-systemische NaturCoaching-Ausbildung. Es war für mich wie eine Zusammenfassung meiner bisherigen Ausbildungen. Es war wie ein Ankommen dort, wo ich schon lange hin wollte. Alles fügte sich zusammen. Methoden aus dem NLP und Coaching fügten sich in der Natur in eine neue Dimension ein.
Die Natur gibt Zeichen durch ihr DaSein. Das kann ein Reh sein, unvermittelt einsetzender Regen, ein Stein auf dem Weg oder das Knacken eines Astes unter den Füßen im passenden Augenblick.
Für wen ist NaturCoaching geeignet?
Grundsätzlich für Menschen, die in einem Veränderungsprozess stehen nd sich neu orientieren wollen, für Stressgeplagte und Fremdgesteuerte, für spirituelle Sinn-Sucher, die mit der Institution Kirche nichts mehr anfangen können oder aus ihr ausgetreten sind.
Nicht jedes Thema ist allerdings für Coaching geeignet. Gerade wenn es um Traumata oder psychische Krankheiten geht, ist zu prüfen, ob nicht eine Therapie angesagt ist – wenngleich ein Naturcoaching hier unterstützend wirken kann.
Wie geht NaturCoaching?
Wie jedes andere Coaching beginnt auch NaturCoaching mit einer klaren Absprache über das Thema. Ich halte ein vorheriges unverbindliches Kennenlerngespräch, auch gerne online über Zoom, für unabdingbar. In der Regel entwickeln hier die Beteiligten schon ein Gespür, ob die Chemie zwischen ihnen grundlegend stimmt.
Der Coachingprozess selbst wird sich immer in Anlehnung an die Bedürfnisse des Coachees (= die Person, die sich coachen lässt) gestalten. Bei einem Zielecoaching sucht die begleitete Person einen Ort in der Natur, der symbolisch als Ziel dient. Naturmaterialien können die eigenen Wünsche sichtbar machen. Es geht darum, sich in den Zielzustand hinein zu spüren, ihn als Jetzt-Zustand zu erleben. Was es braucht, um an dieses Ziel zu gelangen, kann in einem Ressourcencoaching aufgegriffen werden: „Welche Fähigkeiten brauchst du, um an dein Ziel zu kommen? Wann hast du diese Fähigkeiten schon einmal bei dir erlebt? Wer könnte dir helfen, diese Fähigkeiten zu erlangen? Gibt es Vorbilder, die das schon geschafft haben? …“
Coaching ist zuallererst waches Wahrnehmen, was gerade dran ist. In weiterführenden Fragen findet der Coachee Lösungen, die er oder sie längst in sich trägt.
Natürlich kommen im Coaching die unterschiedlichsten Methoden zum Einsatz, sei es das „Ankern“ ressourcevoller Zustände, der Rückzug an einen inneren Ort der Kraft, das Installieren von imaginären Begleitern auf dem Weg oder viele andere. All das und den flexiblen Umgang damit ist Teil jeder Coaching-Ausbildung.
Wie ein NaturCoaching ganz konkret aussehen kann und was es bei mir selber bewirkt hat, kannst du hier in einem Praxisbeispiel nachlesen.
NaturCoaching und Meditative Fotografie
Fotografie gehört zum meinen Leidenschaften. Sie zieht sich seit der Jugend wie ein roter Faden durch mein Leben. In den letzten Jahren haben sich meine Schwerpunkte immer mehr verlagert: weg von der Technik und Perfektion, hin zur fantastischen Kraft von Bildern, die ihre Energie entfalten, wenn wir uns vor dem Fotografieren intensiv mit ihnen befasst haben. So entstand vor Jahren die „Meditative Fotografie“. In vielen Seminaren durfte ich seither erfahren, wie gut es tut, ohne Technikdruck mit der Kamera das Gesehene aufzunehmen. Die Ausrüstung spielt keine Rolle, ebenso wenig wie Perfektion oder exakte Bildgestaltung. Das Bild ist mein Bild geworden, weil ich mich mit ihm vertraut gemacht habe.
Im Naturcoaching ist die Kamera (es darf auch das Handy sein) ein Werkzeug, um Prozesse festzuhalten. Oder Naturmaterialien oder Plätze, die für mich bedeutsam geworden sind. Diese Fotos sind für mich wichtiger Bestandteil im weiteren Coaching. Im Nachhinein befassen wir uns noch einmal intensiv mit den Bildern, geben ihnen Titel, lassen ihre Kraft wirken und integrieren sie in den Alltag.
Interesse an einem Naturcoaching?
Wenn du Interesse hast an einem NaturCoaching, freue ich mich auf deine Nachricht oder einen Anruf!
Was kostet ein NaturCoaching?
Im Stundensatz von 110 € sind 14% Mwst. enthalten, die auf der Rechnung eigens ausgewiesen werden.
Erfahrungsgemäß dauert eine Coaching-Einheit in der Natur ca. 2-3 Stunden.