Meditative Fotografie

Meditative Fotografie

Bei der Meditativen Fotografie geht es zuerst um Offenheit und achtsames Wahrnehmen

  • Warum begegnet dir gerade dieses Motiv? Möchte es dir etwas sagen?
  • Was empfindest du, wenn du dir die Zeit gönnst, um es in Ruhe zu betrachten?
  • Was geschieht, wenn du die Perspektive änderst?
  • Willst du das Motiv überhaupt fotografieren oder drückst du den Auslöser der Kamera eher aus Gewohnheit?

Das Fotografieren ist erst der 2. Schritt in diesem Prozess:

  • Es geht nicht vorrangig um Technik und die richtige Kameraeinstellung, sondern um deine Wahrnehmung
  • Dabei ist es nicht verkehrt, wenn du deine Kamera kennst, um deine Sicht auf das Motiv fotografisch umzusetzen.

Es geht um die innere Haltung

  • Es geht nicht um Knipsen oder um Foto-„Shooting“, sondern um das „Aufnehmen“ (nicht nur mit der Kamera, sondern ganzheitliches In-sich-Aufnehmen)
  • Meditative Fotografie ist offen für neue Erfahrungen, bewusstes Wahrnehmen der Motive – mit allen Sinnen und dann erst mit der Kamera
  • Mit dem Fokussieren fällt das Belastende von aussen ab, man ist ganz bei sich selbst.
  • Entschleunigung tritt anstelle von hektischer Betriebsamkeit
  • Die Dinge können in ihrer Schönheit und Vergänglichkeit erspürt werden, das Foto entsteht, wenn der rechte Augenblick gekommen ist
  • In Belastungs- und Stress-Situationen kann so in kürzester Zeit und ohne Anstrengung die Leistungsfähigkeit wieder hergestellt werden.
Der lächelnde Baumstumpf

Mit Herz und Verstand

In der Landschaft um mich entdecke und reflektiere ich meine eigenen inneren Landschaften.

Im Ergebnis werden sich die Fotos kaum von anderen Aufnahmen unterscheiden. Aber sie haben eine andere Qualität für den Fotografierenden. Der Unterschied liegt mehr in der Herangehensweise. Während beim „normalen“ Fotografieren eher der Kopf eine Rolle spielt (richtige Kameraeinstellung, Bildaufbau usw.), geschieht Meditative Fotografie mit dem Herzen und dem Fühlen.

Die wirklich guten Ergebnisse entstehen, wenn Herz und Kopf zusammenarbeiten.

Die Seminare Meditative Fotografie dienen dazu, sich mit dem Prozess des Meditativen Fotografierens vertraut zu machen und eigene Erfahrungen zu sammeln, die jederzeit im Alltag angewendet werden können.

Im beruflichen und privaten Kontext ermöglicht die Meditative Fotografie den Zugang zu inneren Ressourcen, zu mehr Gelassenheit und höherer Leistungsfähigkeit.

Auch wenn die Kamera und die Technik bei den Seminaren nur eine untergeordnete Rolle spielen, wird in einer eigenen Einheit auf diese Themen eingegangen.

Herz im Sonnenaufgang
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